Tips - alltagstauglich

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Tips - alltagstauglich

Beitragvon fish » 09.09.2008, 17:07

Es mag zwar manchen schon von der Vorstellung her ein Greuel sein - aber ich schwöre auf einen ganz simplen Spar- und Zeit-Tip.

Wenn ich gekochte Nudeln vom Essen übrig habe, z.B. Spirilli, Fuseli oder andere mittelgroße - dann friere ich den Rest, so er nicht anderweitig verplant oder gebraucht wird einfach ein. Egal wieviel - ob 'ne handvoll oder mehr. Ich muss dazu sagen, dass ich Nudeln nach dem Kochen und abgießen immer mit etwas Öl übergiesse, dann pappen sie nicht so aneinander - hilft dann auch beim Einfrieren.

Es eignet sich hervorragend um
A) den Rest nicht einfach wegzuschmeissen und
B) um z. B. eine schnelle Gemüse- oder Restepfanne aufzu"füttern"

Ich hol die passende Menge Nudeln aus der Tiefkühlung, übergiesse sie vor der Zugabe in die Pfanne einfach mit kochend heissem Wasser: entweder Wasser in den Gefrierbeutel und wieder zu machen oder Nudeln in 'ne Schüssel schütten und dann da das heisse Wasser rüber. Nach so ca. 2 Minuten sind die Nudeln aufgetaut, dann giess ich das Wasser durch ein Sieb ab und geb die Nudeln in das Pfannengericht dazu.

Funktioniert einwandfrei mit al dente gekochten Nudeln und man schmeckt den Unterschied (find ich) nicht, ob die Nudeln vom Vortag sind oder aus der Tiefkühle.

Lieben Gruß
vom Spar-fish
fish
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Beitragvon noelis » 09.09.2008, 17:19

ich hätte da einen tipp für steaks:

nach dem anbraten aus der pfanne gleich in alufolie einwickeln und ca. 5 minuten rasten lassen. durch das rasten wird das fleisch butterweich und zart.

servus
ernst
noelis
 

Beitragvon Anwani » 09.09.2008, 17:20

Krabben sind bekanntlich schnell verderblich.

Damit sie möglichst schnell und schonend auftauen übergieße ich sie einfach mit kochendem Wasser. Haben sie nach etwa 5 bis 10 Minuten (kommt auf die Größe an!) die Farbe gewechselt, sind sie gar und können gut hierfür genutzt werden:

1. Rohkost
2. Salate
2. Kurz anbraten in Olivenöl und viiiiel Knoblauch.

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Kochen für die die eigentlich keine Zeit haben

Beitragvon noelis » 11.09.2008, 10:02

Der Römertopf
Kochen ohne Fett und trotzdem schmackhaft? Alle Zutaten (mit verschiedenen Garzeiten) in einem Topf geben und alles ist nach ca. 2 Stunden gar, ohne sich darum kümmern zu müssen? Der Römertopf macht’s möglich.
Im Tontopf können die Speisen mit einem Minimum an Flüssigkeit, oder auch ohne Flüssigkeitszugabe gegart werden. Das bedeutet, dass Saft, Aroma, Geschmack, Nährstoffe und Vitamine dem Gericht voll erhalten bleiben. So bleibt der Geschmack der Gerichte ebenso kräftig und arteigen, wie ihr Duft.
Der Römertopf ermöglicht das Garen fast aller Gerichte ohne Fett und ist somit ideal für Diät, ohne jedoch nach einem Diät Essen zu schmecken. Schweinsbraten, Geflügel und vor allem Suppen schmecken unvergleichlich aus dem „Wundertopf“.

Wie funktioniert der Römertopf?
Der poröse Ton ermöglicht einen völlig naturgemäßen Backvorgang. Das Wasser in den Tonporen schafft bei der langsamen Erwärmung eine milde Dunstschicht im Inneren des Topfes, so wird die natürlichste Garung erreicht. Der Braten bekommt eine Kruste ohne Auszutrocknen, Eintöpfe und Aufläufe lassen den Geschmack aller Zutaten vollkommen verschmelzen. Suppen köcheln langsam vor sich hin, ohne zu verdunsten. Die Tonform lässt, wie aus einem sicheren Instinkt heraus, jedem Gericht die beste Garungsart.

Die wichtigsten Regeln, die man beim Römertopf beachten muss: vor jedem Kochvorgang muss der Topf gewässert werden, das heißt, einfach mit Wasser begießen, so dass der Ton sich voll saugen kann. Keine kalten Flüssigkeiten nachgießen, solange der Topf noch heiß ist, sonst bekommt er einen Sprung. Wenn man den heißen Tontopf aus dem Backrohr nimmt, entweder ein Holzbrett oder ein Geschirrtuch unterlegen, damit der heiße Ton durch die rasche Abkühlung nicht springt. Der Römertopf kommt grundsätzlich ins kalte Rohr (ja nicht vorheizen)

Keinen Fisch in dem Topf garen, sonst schmeckt der nächste Braten ebenfalls nach Fisch. Für Fischgerichte gibt es einen eigenen Fischrömertopf. Den Römertopf gibt es übrigens ab €40.- je nach Größe.
Es lohnt sich auf jeden Fall mit den Römertopf ein Kochbuch für dieses spezielle Geschirr anzuschaffen.

Wer seine gewohnten Gerichte im Römertopf ausprobieren will, hier einige Tipps.
Die Mindesttemperatur für den Römertopf ist im Backrohr (bei Elektroöfen Ober- und Unterhitze wählen, ja nicht Heißluft) 200°, die Garungsdauer verlängert sich gegenüber dem normalen Kochtopf um ein Drittel (der Römertopf benötigt länger zum heiß werden, als ein Gussgeschirr)
Zuletzt geändert von noelis am 14.10.2008, 03:52, insgesamt 1-mal geändert.
noelis
 

Beitragvon Rudi Carrera » 11.09.2008, 11:16

Garen in Alufolie. Dabei die Größe der Alufolie großzügig bemessen und immer von innen einfetten! Dann pappt auch nichts fest.

Gruß

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Tipp für Geschnetzeltes

Beitragvon noelis » 11.09.2008, 11:58

Tipp für Geschnetzeltes
Das geschnetzelte Fleisch (Rind, Schwein,) bleibt besonders saftig, wenn man es in zwei oder drei Arbeitsgängen nacheinander kurz, aber heiß- anbrät. Fleischstücke jedes Mal mit soviel wie möglich vom Bratensatz aus der Pfanne „putzen“ – Pfanne nach jedem Arbeitsgang mit Küchenpapier auswischen, dann erst wieder Öl darin erhitzen.
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Beitragvon Anwani » 11.09.2008, 17:37

Leber verliert seinen typisch strengen Geschmack, wenn sie über Nacht in Milch eingelegt wird.

Ebenso wird Rindfleisch zarter, wenn ihr es des nachts in Öl einlegt.

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Beitragvon dragonmale » 16.09.2008, 15:13

Hallo noelis.
eine kleine Ergänzung meinerseits hierzu:
noelis hat geschrieben:ich hätte da einen tipp für steaks:

nach dem anbraten aus der pfanne gleich in alufolie einwickeln und ca. 5 minuten rasten lassen. durch das rasten wird das fleisch butterweich und zart.

-> das Fleisch, vor dem Verschließen der Folie, beidseitig würzen (z.B. Pfeffer, Salz) und nach Geschmack beidseitig frische Kräuter mit einlegen, wie z.B, je nach Geschmack, Bergbohnenkraut, Rosmarin und Thymian z.B. -> verleiht dem Fleisch ein besonderes Aroma.
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Beitragvon Anwani » 16.09.2008, 16:31

Zu Rosmarin ist mir mal ein gefülltes Huhn im Backofen mit Rosmarinkartoffeln eingefallen.

Ich Dummerchen habe es mir nicht aufgeschrieben .... und nie wieder so hinbekommen. Das ärgert mich noch heute!

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Beitragvon Rudi Carrera » 16.09.2008, 18:14

Das war zu der Zeit, als wir hier das Haus renoviert haben. Mein Dad war ebenfalls dabei. Anke hat da was geköchelt, da reden wir heute noch von, nur leider bekommt sie das nicht mehr so hin, wies damals geschmeckt hat. Das ist übrigens oft so, komisch. Ähm, nicht nur bei Anke, sondern ganz allgemein. Man kocht, schreibt sichs auf und köchelts nach, schmeckt trotzdem anders.....

Rudi
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Re: Tips - alltagstauglich

Beitragvon alfredo carrera » 07.12.2008, 13:32

Überwürzte Soßen kann man retten, indem man einen kräftigen Schuss Orangensaft unterrührt.
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Re: Tips - alltagstauglich

Beitragvon alfredo carrera » 07.12.2008, 13:38

Pellkartoffeln lassen sich besser pellen, wenn man dem Kochwasser einen Schuß Öl zugibt. Die Schale löst sich dann leichter.
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Re: Tips - alltagstauglich

Beitragvon Poulsen » 07.12.2008, 18:04

warum pellen.................ich ess die pelle, sofern es neue kartoffeln sind, grundsätzlich mit ::kock2::
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Re: Tips - alltagstauglich

Beitragvon Anwani » 07.12.2008, 18:50

Ich ess die Pelle auch mit.

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Re: Tips - alltagstauglich

Beitragvon alfredo carrera » 07.12.2008, 19:17

ich würde aber keinen Kartoffelsalat mit Pelle essen!
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