Selbstanbauer

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Re: Selbstanbauer

Beitragvon uweli1967 » 21.10.2014, 16:20

Nicht ganz ernst gemeint Rolf und Anke :shock: :wink: holt euch doch zum umgraben/auflockern tierische Unterstützung: https://www.google.de/search?q=Maulwurf ... 8QeyqYD4Aw :mrgreen:
Dabei ist der Maulwurf eigentlich ein recht nützliches Wesen für den Garten. So frisst er z.B. Schädlinge, die sich in der Gartenerde herumtreiben und lockert bei seinem Treiben auch noch die Erde auf. Darüber hinaus sollte sich eigentlich jeder Gärtner geehrt fühlen, dessen Garten die hohen Ansprüche des Maulwurfs erfüllt, denn die bloße Anwesenheit des Maulwurfs zeugt von einer hohen Qualität der Erde.
Quelle: http://www.maulwuerfe-vertreiben.de/
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Re: Selbstanbauer

Beitragvon Rudi Carrera » 21.10.2014, 16:27

Haben wir, Uwe, haben wir. Nur stößt er sich am Schneckenzaun immer den Kopf.... ..lachen3..

Heute habe ich recherchiert. 3 Tonnen feiner Mutterboden kostet mit Anlieferung 200 Ocken. Ich mach mir nämlich langsam Gedanken, ob wir diesen feucht-dichten Lehmboden jemals beackern können. Ein paar Jahre sind OK, aber dann muss es echt nen lockeren Boden geben... Ich will hier wirklich was anbauen.

LG,

Rolf
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Re: Selbstanbauer

Beitragvon Rudi Carrera » 21.10.2014, 16:31

Und nu J4U...
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Re: Selbstanbauer

Beitragvon J4U » 21.10.2014, 16:44

Rudi Carrera hat geschrieben:Und nu J4U...

OK, dann werfe ich mal knapp 53 Jahre Kleingartenerfahrung* in die Waagschale. :roll:

Anwani hat geschrieben: Das möchtest du nicht tun.

Ich kenne die Arbeit und ich beneide Dich wirklich nicht.
Google einfach mal nach Gründüngung und hier speziell den schon beschriebenen Gelbsenf und die Lupine beachten. Beides Tiefwurzler, die den Boden gut aufbrechen können. Dann im noch grünen Zustand umgraben... Durch das richtige Umgraben dringt auch der Frost weiter ein und bricht die Lehmpampe auf. Dann Kompost einarbeiten und falls gar nichts helfen sollte, dann könnt Ihr auch etwas Sand mit einbringen.
Wie schon geschrieben, aus einer ollen Wiese einen Garten machen, das dauert minimum 3 - 4 Jährchen.
Oder Ihr macht die Luxussanierung, Lehmpampe ausbuddeln und Gartenerde einbringen (lassen).


*Zugegeben, die ersten Jahre habe ich meine Erfahrungen nur mit Zugucken und im Weg rumstehen gesammelt. :)
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Re: Selbstanbauer

Beitragvon uweli1967 » 21.10.2014, 16:45

Haben wir, Uwe, haben wir. Nur stößt er sich am Schneckenzaun immer den Kopf.... ..lachen3..

Ist doch schön wenn einer da ist :D aber du könntest ruhig mal mit dem Maulwurf zuerst zum Augenarzt :mrgreen: und dann zu Fielmann fahren damit er endlich eine bessere/stärkere Brille bekommt der "Alte Herr" in deinem Garten, dann sieht er auch wieder den Schneckenzaun ..lachen4..
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Re: Selbstanbauer

Beitragvon Rudi Carrera » 21.10.2014, 16:54

Wir geben unser Bestes und lassen euch teilhaben. Das ist für mich als Laien nciht so einfach. Ich kann mich nur belesen, Anke und Lutz haben die Ahnung.... Ich kauf dann udn mach die grobmotorischen Anteile, für nen Büromenschen nicht so einfach. Es ist mir aber zu wichtig, um einfach aufzugeben. Das dauert halt und man muss lernen, auch aus Fehlern.


LG,

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Re: Selbstanbauer

Beitragvon J4U » 21.10.2014, 17:16

Rudi Carrera hat geschrieben: Ich kann mich nur belesen,

Lies aber nicht zu viel, auch oder vor allem bei der Gärtnerei zählt das Motto "Versuch macht kluch". Vieles funktioniert entgegen der einschlägigen Literatur doch.
Ich habe auch schon Kartoffeln nur verbuddelt und trotzdem kaum weniger geerntet als der Nachbar, der das nach streng wissenschaftlichen Maßstäben praktiziert.
In erster Linie soll die Gärtnerei Spaß machen und wenn man dann noch etwas ernten kann, um so besser.

Also: Viel Spaß!
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Re: Selbstanbauer

Beitragvon Rudi Carrera » 22.10.2014, 04:23

Das bereitet uns schon viel Freude!

LG,

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Re: Selbstanbauer

Beitragvon Anwani » 24.10.2014, 15:32

Für mich ist es Spaß an der Freude, zu sehen, dass etwas wächst und gedeiht. Auch die Arbeit daran macht Spaß. So war ich jeden Tag mindestens eine halbe Stunde im Garten. Das nicht alles so wird, wie ich möchte, habe ich mir schon gedacht. Dafür bin ich schon stolz auf unsere Ernten. Wir hatten doch Einiges, was wir nicht kaufen mussten:
Kartoffeln für 6 Mahlzeiten, 2 Mahlzeiten Bohnen und Erbsen, 4 Maiskolben, Lauch für eine Suppe, ein paar Salate, Mangold ohne Ende, 4/5 kleine rote Beete und Radieschen, Rapunzelsalat (Feldsalat), Petersilie, Schnittknoblauch noch immer und vieel Kerbel (den hab ich sogar eingefroren), für ein paar Wochen auch Zwiebeln.

Nicht schlecht für das erste Jahr. :D
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Re: Selbstanbauer

Beitragvon J4U » 24.10.2014, 17:47

Anwani hat geschrieben:Für mich ist es Spaß an der Freude

So soll es auch sein.

Es wächst nicht jede Pflanze überall und es gibt auch Unterschiede zwischen den Jahren. Ich wollte dieses Jahr keine Kartoffeln machen, weil die letzten 2 Jahre eher schlecht waren. Als ich dann die diesjährige Ernte gesehen habe... Ich war doch dankbar, dass ich zum Anbau "gezwungen" wurde.
Euer "Garten" ist derzeit noch eine Wiese, nur ohne Gras. Es dauert halt etwas, bis aus so einem Boden ein Gartenboden wird. Um so mehr Spaß macht es dann, wenn man sieht, was aus der ehemaligen Wiese geworden ist. So fleißig, wie Du bist, kann es nur gut werden!
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Re: Selbstanbauer

Beitragvon Anwani » 26.10.2014, 14:18

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Re: Selbstanbauer

Beitragvon Rudi Carrera » 26.10.2014, 14:55

Mein fleißiges Lieschen, ähm, Ankchen...
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Re: Selbstanbauer

Beitragvon Rudi Carrera » 07.03.2015, 10:39

Die Saison beginnt. Ihc habe gerade 680 Liter Rindenmulch und 100kg Sand geholt, dazu noch 30kg Blaudünger. Vorab geben wir aus mehreren Kompostern den frischen Kompost auf den Acker, danach 40 Liter Asche, den Blaudünger und dann den Sand und den Rindenmulch. Das passiert morgen. Am Dienstag werde ich das Ganze mit der Motorhacke umhacken, so der Gott des Wetters und der Bizeps mitspielt.

Natürlich ist das noch viel zu wenig, aber lassen wir dem Boden ein paar Jahre diese Behandlung zu Gute kommen und das in Ruhe bewältigen. Irgendwann wird er dann schon als Ackerboden nutzbar sein.

Btw: 40Liter Rindenmulch kosten beim Toom nur 1,99 Euro.

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Re: Selbstanbauer

Beitragvon J4U » 07.03.2015, 14:42

Rudi Carrera hat geschrieben:Natürlich ist das noch viel zu wenig,

OK Bild

30 Kg Blaudünger sind ausreichend für ca. 300 m², bei Einsatz von Kompost entsprechend weniger bis hin zu nix. Bei Blaudünger überhaupt aufpassen, billiger enthält meist Chlorid und das vertragen nicht alle Pflanzen.
Sand kann bei stark lehmhaltigem Boden evtl. richtig sein, Deine Motorhacke wird es aber anders sehen. :mrgreen:
Rindenmulch kann man, je nach Art der Pflanzen, zum Abdecken des Bodens verwenden, zum Einarbeiten in den Boden ist es eher nicht geeignet. Wenn Rindenmulch verrottet, dann entzieht es dem Boden Stickstoff und man sollte u.U. Stickstoff (z.B. Hornspäne) zugeben. Da Rindenmulch aus allem bestehen kann, Hauptsache pflanzlicher Ursprung, weißt Du nicht wirklich, was Du da in den Boden einbringst.
Viel Spaß!
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Re: Selbstanbauer

Beitragvon Rudi Carrera » 07.03.2015, 15:37

Den Rindenmulch gleicht der Dünger aus, dazu wollen wir zuerst den Boden auflockern, deshalb Sand und Rindenmulch. Das dauert Jahre, bis der Boden top ist, dann ziehen wir aus und es wächst Gras drüber.... :shock:
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