Digitale Bridge-Kameras

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Digitale Bridge-Kameras

Beitragvon JFK » 26.09.2008, 16:45

Was haltet Ihr von Digitalen Bridge-Kameras?
Gibt es für Euch einen Favoriten?
Habt ihr Erfahrungen?

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Beitragvon Rudi Carrera » 26.09.2008, 18:01

Wir haben ja die Nikon CP8800. Es handelt sich hier um eine Bridgecam, die schon etwas älter ist. Sie macht bei niedrigen ISO-Werten sehr gute Aufnahmen, ab ISO 200 wirds grauselig! Neuere Bridgecams sind da weit besser aufgestellt, allerdings unterliegen sie dem Megapixelwahn.

Mal ehrlich, ich würde mir lieber ne preiswerte DSLR holen. Canon 1000D, Nikon D40 usw. da bekommst du mehr fürs Geld und kannst später andere Objektive nachrüsten. Die Größe spielt bei der Überlegung nicht mehr so die große Rolle, eine Bridge ist ja auch nicht viel kleiner. Solls unbedingt ne Bridge sen, dann schau dir mal die Fujis an, vor allem die 100FS, die macht ihre Sache echt gut!

Wenn du ne gute Cam suchst, z.Z. gibts das Gehäuse der Fuji S5 Pro für unter 800 Euro. Da hast du erstmal ausgesorgt. Dazu noch das Tamron 18-200 für unter 300 Euro und du bekommst das Grinsen nur noch operativ entfernt. www.oehling.de

Gruß

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Beitragvon monte » 28.09.2008, 08:25

ich halte davon nicht viel - mit einem fest eingebauten objektiv ist man nicht gut bedient...
gruß und mach's gut

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Beitragvon JFK » 28.09.2008, 10:03

Ihr seit ja Profis bzw ambitionierter Amateur, ich für meinen Teil zähle mich eher zu den Knipsern und finde es gut, wenn ich keine Wechselobjektive mitschleppen muß und trotzdem ein breites Spektrum an Brennweite (2,8-4,4/27-486mm - Panasonic FZ28) bei relativ "lichtstarkem "Objektiv abdecke.

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Beitragvon Rudi Carrera » 28.09.2008, 11:05

Na da gibts doch auch was. Demnächst kommt von tamron das 18-270mm Objektiv mit VC, also optischem bildstabi auf den Markt! Das mit ner DSLR gepaart, da hast du ne bessere Bildqualität, als bei den Bridges, die ja fast immer nen wesentlich kleineren Chip haben.

Aber, wie schon erwähnt, schau dir mal die Fuji S100FS an. Kostet a bisserl, ist aber top! 28-400mm Brennweite, kleinbildäquivalent!

Übrigens, die Fuji hat, wie schon die S3Pro und S5Pro den erweiterten Dynamikumfang von bis zu 400%. Das bedeutet, sie bringt mehr Zeichnung in ganz dunkle und ganz helle Bildpartien und kann so einen größeren Dynakumfang abbilden. Du kannst dir das wie folgt vorstellen. Du fotografierst bei schönstem Sonnenschein. Du siehst z.B. ein Haus, darüber den blauen Himmel. Auf dem Bild wirst du das Haus sehen und den Himmel weiß. Je mehr Kontrastumfang die Kamera abbilden kann, desto mehr wirst du den blauen Himmel sehen undtrotzdem dein Haus!

Diese Technik gibts nur von Fuji, weil die ihre Sensoren und die Technik selbst entwickeln. Bei meiner S3Pro siehst du im Gegensatz zu ner Nikon D70s von Anke diesen Vorteil recht deutlich! Das gleiche Motiv mit ner Kompaktkamera aufgenommen, die meisten einen noch kleineren Dynamikumfang haben und der Himmel ist weiß mit ausgefressenen Rändern, das sieht grauenhaft aus.
Übrigens, gerade beim Dynamikumfang sind die preiswerten Pentax und Olympus DSLR sehr schlecht! Da reichts teilweise bei niedrigen ISO-Zahlen nur für 8 Blenden. Zum Vergleich, die Fuji wandelt in den besten Auflösungsmodi bis an 11,5 12 Blenden ran!

Du kannst dir den Effekt wie bei einem DRI-Bild vorstellen, bei der S3Pro und S5Pro gibts zwei 6,1MP CCD-Pixel in einem Chip. S un R Pixel sind unterschiedlich groß und unterschiedlich empfindlich. Die Elektronic rechnet aus zwei Bildern ein Bild zusammen, aber eben mit dem erhöhten Dynamikumfang.

Was fuji auch immer gelingt, das Weißabgleich ist da echt genial! Du kannst bedenkenlos die Automatik nutzen.

So, nu geh dir die mal anschauen.

Gruß

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Beitragvon monte » 28.09.2008, 11:14

so rolf, du bist ein nikon-verräter... :lol:

*duckundweg*
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Beitragvon Rudi Carrera » 28.09.2008, 11:18

Wieso, Nikon arbeitet doch eng mit Fuji zusammen. Alle Fuji-DSLR haben ja das Nikon-Bayonette.

Zudem hats Nikon nicht mal für nötig empfunden mit auf den NPS-Antrag zu antworten. :oops:

Gruß

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Beitragvon monte » 28.09.2008, 11:21

ja das war echt nicht ok. aber ich denke, die nps-bedingungen sind verschärft worden, es reicht nicht mehr eine anzahl von (bestimmten) geräten aus.
gruß und mach's gut

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Beitragvon Rudi Carrera » 28.09.2008, 11:28

Naja, wir hatten ja 5 Kameras und 4 Objektive von Nikon. Die Coolpix 8800 zählte ja auch zur semiprofessionellen Abteilung.

Gruß

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Beitragvon monte » 28.09.2008, 11:35

eben, deswegen habe ich mich damals gewundert. deine anfrage bei nps fiel wohl genau in die zeit der umstellung :-(
aber auch bei mir haben die geräte später nicht ausgereicht. man musste entsprechenden ausweis vorlegen...
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Beitragvon JFK » 28.09.2008, 12:58

Es kommt mir auch auf die Größe an.
DSL Kameras tragen doch ein wenig auf... :(
Auch preislich liegen sie inkl. Objektiv in einem Bereich, der für mich als Gelegenheitsfotografierer einfach zu hoch liegt.

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Beitragvon devaletin » 28.09.2008, 15:10

Also ich habe mir vor ca 6 Monaten eine LIMIX FZ8 gekauft..

und bin begeistert...

Vorher hatte ich ne Analoge Spiegelreflex Minotlta 3xi mit einem Tamron 28-200..Ihr wißt ja was da so ein Objektiv kostet.....denn da ging mir das ewige wechseln auf den Geist....

Aber mit der FZ8 habe ich schon richtig schöne Bilder gemacht..auch mit dem netten Zoom :lol:
Gruß devaletin
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Re: Digitale Bridge-Kameras

Beitragvon Rudi Carrera » 23.10.2008, 16:19

Ich greife das Thema noch mal auf, weil noch lange nicht alles dazu geschrieben ist.

Nehmen wir mal den DSLR-Bereich. Dort betrachten wir die Spannweite von Consumer- über Semiprofi- bis hin zu Profi-DSLRs. Je professioneller eine Kamera wird, desto unverfälschter wird das Bild auf dem chip gespeichert.

Was bedeutet das?

Nun, als Beispiel nehmen wir ne Nikon D40. Das ist eine typische Einsteiger-DSLR. Hier gibts massig Motivprogramme, bei der der user schick mal auf Portrait stellt und schon Blende und Zeit passend für ne ansprechende Tiefenunschärfe voreingestellt sind, abdrücken, meist passts. Dazu wird automatisch geschärft und die Farben kommen im sRGB-Farbraum peppig rüber, toll fürs Album, wenig nachzubearbeiten.

Je höherwertiger die Kamera wird, desto weniger Automatismen gibts, also auch weniger Motivprogramme, weil man annimmt, dass der user solcher Kameras weiß, was er da macht. Hier wird auch nicht geschärft und mit bunten Farben getrickst.

Doch wie sieht das Ergebnis aus?

Die Farben wirken mauer, gerade bei Adobe RGB, die Schärfe lässt zu wünschen übrig.

Der Vorteil liegt aber darin, dass der Fotograf nun alles in seiner Hand hat und gute Bildbearbeitungsprogramme, jaja, nu kommt er uns wieder mit seinem Photogeshoppe, wesentich differenzierter eine EBV zulassen. Das Ergebnis wird deutlich besser ausfallen, allerdings mit viel Aufwand und viel Knowhow!

Einsteiger sind mit Einsteiger-DSLRs besser beraten.

Einsteiger-DSLRs sind aber auch mit guten Bridgekameras vergleichbar, so dass man, will man nicht viel Zeit und Nerven bei der EBV lassen, hiermit besser bedient ist.

Mit dem Zoom den Ausschnitt wählen, eventuell noch das Motivprogramm bemühen, abdrücken, ein JPG am PC laden und anschauen, eventuell mit nem einfachen EBV-Prog noch a bisserl anpassen, gut.

Wie sieht das bei ner prof. DSLR aus? Ich erklärs euch mal an Hand der
Fuji S3 Pro.

Brennweite wählen, Blende beachten, also das Motiv bedenken, die Zeit wird automatisch beigesteuert, oder eben umgekehrt, wenns auf lange oder kurze Zeiten ankommt, z.b. Sportaufnahmen, oder ein Wasserfall, der weich abgebildet werden soll. OK, abdrücken, gespeichert wird als RAW. Das RAW-Bild auf den PC-laden, die spezielle Fuji-Hyperutilities Software starten, das RAW-Bild in die RAW-Pluginablage laden, die Einstellungen überprüfen, gegebenenfalls anpassen, nun als TIF speichern, danach Photoshop öffen, die TIF laden, das Bild anpassen, also Farbraum, Tonwert, Größe, Schärfe und den ganzen anderen Kram, abspeichern.

Das macht mal bei tausenden Bildern, es ist dann euer Hobby!

Also, wers einfach mag, was nicht verkehrt ist, man hat ja noch andere Dinge im Leben, der sollte sich kein prof. Zeugs kaufen, das will auch bedient und bekuschelt werden.

Gruß

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