Zensur: Arte und die nicht ausgestrahlte TV-Doku

Einen netten Film gesehen, ein interessantes Buch gelesen, oder gute Musik gehört, dann her damit, lasst uns drüber reden
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Zensur: Arte und die nicht ausgestrahlte TV-Doku

Beitragvon klaus_ue » 15.06.2017, 10:54

CU
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„Die totalitären Tendenzen der eindimensionalen Gesellschaft machen die traditionellen Mittel und Wege des Protests unwirksam – vielleicht sogar gefährlich, weil sie an der Illusion der Volkssouveränität festhalten.“
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Re: Zensur: Arte und die nicht ausgestrahlte TV-Doku

Beitragvon klaus_ue » 15.06.2017, 21:43

In einem offenen Brief an die Verantwortlichen wird zur Ausstrahlung der Doku „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“aufgefordert.

ich habe mich der Forderung angeschlossen :)

Offener Brief
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„Die totalitären Tendenzen der eindimensionalen Gesellschaft machen die traditionellen Mittel und Wege des Protests unwirksam – vielleicht sogar gefährlich, weil sie an der Illusion der Volkssouveränität festhalten.“
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Re: Zensur: Arte und die nicht ausgestrahlte TV-Doku

Beitragvon der allgäuer » 16.06.2017, 08:08

gibts bei movie-blog. ..lachen4.. ..lachen3..
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Re: Zensur: Arte und die nicht ausgestrahlte TV-Doku

Beitragvon klaus_ue » 17.06.2017, 19:39

Der Film wird am MIttwoch, 21.06.2017 in der ARD ausgestrahlt.

Nachfolgend ein Posting von Jutta Ditfurth via Facebook. (Anmerkung ich habe dort gepostet dass ich es hier poste und, sofern dies unerwünscht sein sollte, wieder lösche!)

>>Wetten, dass undogmatisch linke Kritik am Film bei den Öffentlich-rechtlichen nicht zu sehen und auch nicht zu hören sein wird?
Es ist gut, dass der Film "Auserwählt und ausgegrenzt. Der Hass auf Juden in Europa" jetzt endlich doch gezeigt wird: Mi 21.6., 22:15 Uhr ARD.
Danach "Einordnung" bei Maischberger. Schreckliches ist zu befürchten.
Wenn die Kontroverse gut organisiert werden würde, in aufklärerischem Interesse, wäre eine Menge brauchbares in diesem Film. Viele Reaktionen lassen aber vermuten, dass die Schwächen des Films von interessierter Seite vervielfältigt werden sollen.
Nur zwei Beispiele:
1.) Obwohl das Interview mit Monika Schwarz-Friesel sehr gute Ansatzmöglichkeiten bot, modernen Antisemitismus zu identifizieren, gibt es im Film praktisch nur antizionistischen Antisemitismus und offensichtlich kaum (strukturellen oder schuldabwehrenden oder auch antizionistischen) Antisemitismus im Bürgertum/in der Mittelschicht. Antisemitismus scheint nur Sache von Nazis, Arabern/Muslimen und Linken(!).
2.) Der Film unterstellt, dass die Linke in Deutschland antisemitisch ist.
Das ist eine Unverschämtheit. Nichts von den Analysen, Büchern, Kampagnen und politischen Kämpfen der letzten Jahrzehnte existiert in diesem Film.
Ja, es gibt einen organisierten Haufen judenhassender von Israel bessessener sich selbst linke Antiimperialisten nennende antizionistische Antisemiten, an verschiedenen Orten dieser Gesellschaft. Wir finden sie in Teilen der Linkspartei, in trotzkistischen Gruppen, in Teilen der Gewerkschaften, in der Querfront-Abteilung der völkischen Friedensbewegung und in den zur Farce heruntergekommen Formen von Teilen der internationalistischen "Bewegung".
Wer weiß das besser als diejenigen undogmatischen, antiautoritären, radikalen aber auch reformistischen Linken, die diesen Judenhass bekämpfen, seitdem es ihn gibt?
Aber uns gibt es in diesem Film nicht. Warum wohl. So dient der Film, so wertvoll er in Teilen ist, auch antiaufklärerischen politischen Interessen.<<

Jutta Ditfurth via Facebook
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Re: Zensur: Arte und die nicht ausgestrahlte TV-Doku

Beitragvon riwi » 19.06.2017, 15:46

Ach ja, die Jutta Ditfurth....
Die hat schon vor 30 Jahren kaum einer ernst genommen, auch nicht in ihrer damaligen Partei
..lachen4..
riwi
 

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